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Massagen

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Mann unterscheidet
die Massage in Ganz- und Teilkörperbehandlung. Von einer
Ganzkörpermassage spricht man, wenn mehr oder weniger alle
Körperregionen massiert werden. Dies schließt gewöhnlich Füße, Beine,
Arme, Hände, Rücken, Schultern und Nacken ein. Die Massage kann auf die
Brust, den Bauch und das Gesicht ausgeweitet werden. Die
Ganzkörpermassage wird nur selten als medizinische Therapie
verschrieben. Bei der Teilkörpermassage wird nur ein Körperteil
massiert. Beide Beine bzw. beide Arme zählen hier als ein Körperteil.
Daraus ergeben sich folgende Teilmassagebereiche: Beine, Rücken (im
Liegen und mit freiem Oberkörper), Arme, Brust, Bauch, Gesicht. Jeder
Masseur hat seine eigene Art der Massage und wird eine Teilkörpermassage
auf die angrenzenden Gebiete ausweiten. Generell kann man sagen, dass
alle akuten Entzündungen ein absolutes „Nein“ für
Massagen bedeuten. Dazu zählen fieberhafte Erkrankungen und Erkrankungen
der Gefäße, da der Körper bereits stark beansprucht ist, und durch die
Massage zusätzlich belastet wird. Bei Hauterkrankungen kann der Kontakt
zu Verschlechterung der Krankheit, Verschleppung der Keime oder
Ansteckung des Therapeuten führen. Ebenso ist bei einer traumatischen
Verletzung die Massage wegen des Druckes auf das entsprechende Gewebe
(wie z. B. Muskulatur, Knochen) absolut kontraindiziert.